Alexandersittich

Der Alexandersittich, auch als Alexandrine-Papagei bekannt, ist ein großer, lebhafter und selbstständiger Vogel, der in Ostindien, Hyderabad, Andhra Pradesh im Süden und Sri Lanka heimisch ist. Benannt nach Alexander dem Großen, der zahlreiche Alexandersittiche nach Europa und ins Mittelmeer exportieren ließ, war er ein beliebtes Haustier unter dem Adel und der Oberschicht.

Intelligenz

Lernfähigkeit und Problemlösungskompetenz.

Stimmlicher Ausdruck

Ausdrucksfähigkeit durch Laute.

Sozialverhalten

Umgang mit sozialen Interaktionen.

Zuneigungsniveau

Neigung, Zuneigung gegenüber Menschen zu zeigen.

Verspieltheit

Bereitschaft zu Spiel und Beschäftigung.

Aktivitätsniveau

Allgemeiner täglicher Bewegungsdrang.

Unabhängigkeit

Neigung zu selbstständigem Verhalten.

Pflegeleichtigkeit

Einfachheit der täglichen Pflege.

Alexandersittiche sind große Vögel und erreichen eine Länge von bis zu 25 Zoll, was größtenteils auf ihre langen, eleganten Schwanzfedern zurückzuführen ist. Sie besitzen einen kräftigen Schnabel, der ideal zum Knacken von Samen geeignet ist. Ihre Färbung ist überwiegend grün, mit blau-grauen Flecken auf den Wangen und dem Nacken, einem gelb-grünen Bauch und einem roten Fleck auf den Schultern.
Alexandersittiche sind bekannt für ihre Treue, Verspieltheit und Gesprächigkeit. Sie bilden starke Bindungen zu ihren menschlichen Pflegern und können sehr zärtlich sein. Diese Vögel sind hochintelligent, fähig, eine Vielzahl von Tricks zu lernen und sind für ihren beeindruckenden Wortschatz bekannt.
Alexandersittiche benötigen eine ausgewogene Ernährung aus Samen, Früchten und Gemüse. Sie genießen Spielzeuge und Sitzstangen in ihrem Käfig für geistige Anregung und Bewegung. Alexandersittiche profitieren auch von sozialer Interaktion und täglicher Freizeit außerhalb des Käfigs in einem sicheren, vogelsicheren Bereich.
Alexandersittiche leben in Gefangenschaft typischerweise bis zu 30 Jahre bei richtiger Pflege. Regelmäßige tierärztliche Untersuchungen können helfen, potenzielle Gesundheitsprobleme wie Polyomavirus, Psittakose und Aspergillose zu erkennen und zu verhindern.
Alexandersittiche sind sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Vogelhalter geeignet, dank ihrer freundlichen Natur und relativ einfachen Pflegeanforderungen. Frühe Sozialisierung und sanfte Handhabung helfen, eine starke Bindung zu ihren Besitzern zu fördern. Alexandersittiche sind intelligente Vögel und können trainiert werden, Tricks zu lernen, auf den Finger zu steigen und Geräusche oder Phrasen nachzuahmen.
Der Alexandersittich ist derzeit nicht als bedroht oder gefährdet eingestuft. Es ist jedoch wichtig, sicherzustellen, dass jeder als Haustier gekaufte Vogel in Gefangenschaft gezüchtet wurde, nicht aus der Wildnis gefangen.

Wussten Sie, dass Alexandersittiche zwischen 4 und 12 Monaten ein Stadium durchlaufen, das als “Bluffing” oder Adoleszenz bekannt ist? Während dieser Zeit durchlaufen sie hormonelle Veränderungen, die dazu führen können, dass sie ihren Besitzer beißen oder Aggression zeigen.

Einige Züchter haben durch die Kreuzung mit einem nahen Verwandten, dem Indischen Ringelsittich, Hybridfarbmutationen des Alexandersittichs geschaffen. Dies hat zu einigen schönen und begehrten Farbvarianten des Alexandersittichs geführt, einschließlich eines ‘Lutino’ (ganz gelb mit roten Markierungen) und eines ‘Blauen Lutino’ (eine Mutation in auffälligen Kobaltblau- und Türkistönen).

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