Obwohl der Name „Australian Shepherd“ darauf hindeutet, dass diese Rasse aus Australien stammt, wurde sie tatsächlich in den USA durch die Zucht von australischen Hütehunden entwickelt. Die Geschichte dieser Rasse geht auf die baskischen Schäfer zurück, die zunächst nach Australien migrierten und später in den Westen der USA zogen, begleitet von ihren Hunden. Diese Hunde wurden unter den harten Bedingungen des amerikanischen Westens weiterentwickelt und perfektioniert.
Energielevel
Natürliche Energie und Lebhaftigkeit.
Bewegungsbedarf
Erforderliche körperliche Aktivität für die Gesundheit.
Verspieltheit
Bereitschaft zu Spiel und Beschäftigung.
Zuneigungsniveau
Neigung, Zuneigung gegenüber Menschen zu zeigen.
Hundefreundlichkeit
Freundlichkeit gegenüber anderen Hunden.
Tierfreundlichkeit
Umgang mit anderen Tieren.
Fremdenfreundlichkeit
Reaktion auf unbekannte Menschen.
Trainierbarkeit
Leichtigkeit des Trainings und Lernens.
Wachsamkeit
Aufmerksamkeit und Reaktionsbereitschaft.
Stimmfreudigkeit
Tendenz zu Bellen, Miauen oder Rufen.
Pflegeaufwand
Regelmäßiger Aufwand für die Pflege.
Hitzeempfindlichkeit
Empfindlichkeit gegenüber hohen Temperaturen.
Kältetoleranz
Widerstandsfähigkeit gegen Kälte.
Der Australian Shepherd ist ein mittelgroßer, gut proportionierter Hund mit einem flexiblen und muskulösen Körperbau, der effektiv arbeiten kann, ohne Geschwindigkeit zu opfern. Das Fell ist wasserabweisend und reicht von glatt bis wellig. Die Farben umfassen Blue Merle, Red Merle, Schwarz und Rot, wobei alle diese Farben mit oder ohne weiße Abzeichen und/oder braune Punkte vorkommen können. Das Gesicht ist intelligent und aufmerksam, was seine Reaktionsschnelligkeit und Lernbereitschaft widerspiegelt.
Der Australian Shepherd ist bekannt für seinen fließenden und freien Bewegungsablauf, der es ihm ermöglicht, sich schnell zu bewegen und die Richtung oder Geschwindigkeit sofort zu ändern. Dies ist für das Hüten und bei Agility-Wettbewerben, bei denen es auf Hindernisnavigation ankommt, von entscheidender Bedeutung.
Der Australian Shepherd ist freundlich, mutig, wachsam und unabhängig. Er ist sehr intelligent und reaktionsschnell, daher ist das Training relativ einfach, er benötigt jedoch viele geistige und körperliche Herausforderungen. Ohne ausreichende Bewegung und Beschäftigung kann der Australian Shepherd frustriert werden und unerwünschtes Verhalten zeigen. Er ist den Fremden gegenüber zurückhaltend und hat einen Schutztrieb, der mit seinem Hüteinstinkt zusammenhängt, was dazu führen kann, dass er versucht, Kinder und kleine Tiere durch Beißen zu vertreiben.
Der Australian Shepherd benötigt täglich ausreichend Bewegung und geistige Herausforderungen, um gesund und zufrieden zu bleiben. Das Fell sollte regelmäßig gebürstet werden, besonders während des Fellwechsels, um es sauber zu halten und die Haarknäuel im Haus zu minimieren. Regelmäßiges Baden und Pflegen der Krallen sind ebenfalls notwendig.
Hauptprobleme: Katarakte, Collie Eye Anomaly
Sekundäre Probleme: Hüftdysplasie, Nasensonnenbrand, Pelger-Huet-Anomalie, Iriscolobom, Hypothyreose
Selten: Lumbosakral-Syndrom, Epilepsie, progressive Retinaatrophie, Ektopie der Wimpern, Ellenbogendysplasie
Empfohlene Untersuchungen: Hüfte, Augen, Schilddrüse, Collie Eye Anomalie DNA, Ellenbogen
Lebenserwartung: 12-15 Jahre
Hinweis: Diese Rasse kann empfindlich auf Ivermectin reagieren. Homozygote Merle-Farben führen häufig zu Taubheit und Erblindung.
Der Australian Shepherd wurde in den 1950er Jahren durch eine populäre Zirkushundeshow bekannt und hat sich seitdem in verschiedenen Rollen hervorgetan, darunter in der Gehorsamkeit, im Hüten und in Agility-Wettbewerben. Die Rasse wurde 1993 vom AKC offiziell anerkannt. Obwohl die Registrierungszahlen des AKC möglicherweise nicht die wahre Beliebtheit widerspiegeln, bleibt der Australian Shepherd eine beliebte Wahl unter Schäfern und in der Farmgemeinschaft, dank seiner Vielseitigkeit, Intelligenz und Arbeitsfähigkeit.
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