Basenji

Der Basenji, oft als „African Barkless Dog“ bezeichnet, gehört zu den ältesten bekannten Hunderassen und stammt aus Zentralafrika. Ursprünglich wurde er als Jagdhund eingesetzt und nutzte dabei vor allem seine ausgezeichnete Sehkraft, Schnelligkeit und Aufmerksamkeit. Aufgrund seiner besonderen Kehlkopfform bellt der Basenji nicht, sondern gibt stattdessen einen charakteristischen, jodelähnlichen Laut von sich.

Energielevel

Natürliche Energie und Lebhaftigkeit.

Bewegungsbedarf

Erforderliche körperliche Aktivität für die Gesundheit.

Verspieltheit

Bereitschaft zu Spiel und Beschäftigung.

Zuneigungsniveau

Neigung, Zuneigung gegenüber Menschen zu zeigen.

Hundefreundlichkeit

Freundlichkeit gegenüber anderen Hunden.

Tierfreundlichkeit

Umgang mit anderen Tieren.

Fremdenfreundlichkeit

Reaktion auf unbekannte Menschen.

Trainierbarkeit

Leichtigkeit des Trainings und Lernens.

Wachsamkeit

Aufmerksamkeit und Reaktionsbereitschaft.

Stimmfreudigkeit

Tendenz zu Bellen, Miauen oder Rufen.

Pflegeaufwand

Regelmäßiger Aufwand für die Pflege.

Hitzeempfindlichkeit

Empfindlichkeit gegenüber hohen Temperaturen.

Kältetoleranz

Widerstandsfähigkeit gegen Kälte.

Basenjis sind kleine, athletische Hunde mit einem eleganten und wachsamen Ausdruck. Typisch sind die aufrecht stehenden Ohren, die eng geringelte Rute und die feinen Stirnfalten. Das kurze, glatte Fell ist pflegeleicht und kommt in Farben wie Rot-Weiß, Schwarz-Weiß, Gestromt oder Tricolor vor.
Diese Rasse bewegt sich leichtfüßig und nahezu geräuschlos. Ihre hohe Wendigkeit, Sprungkraft und Ausdauer spiegeln den ursprünglichen Zweck als Jagdhund wider und machen sie zu sehr aktiven Begleitern.
Der Basenji ist intelligent, neugierig und stark eigenständig. Häufig wird er mit einer Katze verglichen, da er sich selbst reinigt und gerne erhöhte Plätze aufsucht. Gegenüber Fremden zeigt er sich eher reserviert, während er zu seiner Familie eine enge Bindung aufbaut. Konsequente und geduldige Erziehung ist wichtig.
Dank seines kurzen Fells benötigt der Basenji nur wenig Fellpflege. Tägliche Bewegung und geistige Beschäftigung sind jedoch unerlässlich, um Langeweile und unerwünschtes Verhalten zu vermeiden. Aufgrund seiner Neugier ist eine sichere Umgebung besonders wichtig.
Hauptprobleme: Fanconi-Syndrom, Progressive Retinaatrophie
Nebenprobleme: Hüftdysplasie
Gelegentlich: Verdauungsprobleme
Empfohlene Untersuchungen: DNA-Test auf Fanconi-Syndrom, Augenuntersuchung, Hüftbewertung
Lebenserwartung: 12–16 Jahre
Der Basenji ist seit Jahrhunderten in afrikanischer Kunst und Kultur präsent und wurde von Jägern wegen seiner Lautlosigkeit geschätzt. Seit seiner Einführung in Europa und Nordamerika im 20. Jahrhundert hat er seinen ursprünglichen Charakter weitgehend bewahrt.

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