Belgischer Tervueren

Der Belgischer Tervueren ist eine von vier Varianten der Belgischen Schäferhunde, benannt nach dem Dorf Tervuren in Belgien. Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt, wurde er hauptsächlich für Hüten und Bewachen von Nutztieren eingesetzt. Durch seine Vielseitigkeit eignete er sich zudem für Polizeiarbeit, Rettungsdienste und Diensthunde.

Energielevel

Natürliche Energie und Lebhaftigkeit.

Bewegungsbedarf

Erforderliche körperliche Aktivität für die Gesundheit.

Verspieltheit

Bereitschaft zu Spiel und Beschäftigung.

Zuneigungsniveau

Neigung, Zuneigung gegenüber Menschen zu zeigen.

Hundefreundlichkeit

Freundlichkeit gegenüber anderen Hunden.

Tierfreundlichkeit

Umgang mit anderen Tieren.

Fremdenfreundlichkeit

Reaktion auf unbekannte Menschen.

Trainierbarkeit

Leichtigkeit des Trainings und Lernens.

Wachsamkeit

Aufmerksamkeit und Reaktionsbereitschaft.

Stimmfreudigkeit

Tendenz zu Bellen, Miauen oder Rufen.

Pflegeaufwand

Regelmäßiger Aufwand für die Pflege.

Hitzeempfindlichkeit

Empfindlichkeit gegenüber hohen Temperaturen.

Kältetoleranz

Widerstandsfähigkeit gegen Kälte.

Der Belgischer Tervueren besitzt langes, üppiges Fell, meist in Hell- bis Rotbraun mit schwarzer Überlagerung, Maske und Ohren. Mittelgroß bis groß, Rüden erreichen eine Schulterhöhe von 56–66 cm. Die Statur vereint Eleganz und Kraft.
Diese Rasse zeigt geschmeidige, mühelose Bewegungen, mit Fähigkeit zu plötzlichen Beschleunigungen und schnellen Richtungswechseln. Agilität und Ausdauer sind für Hütearbeit unerlässlich und werden auch bei Hundesport und Agility-Wettbewerben hervorgehoben.
Hochintelligent und gut trainierbar, besitzt der Belgischer Tervueren starke Schutzinstinkte und zeigt tiefe Loyalität gegenüber der Familie. Aktiv und benötigt regelmäßige geistige und körperliche Stimulation. Fremden gegenüber zurückhaltend, zu Familienmitgliedern zuvorkommend und liebevoll, ideal als Familienhund und wachsamer Wachhund.
Die Rasse benötigt regelmäßige Fellpflege, besonders während der Fellwechselzeit. Tägliche körperliche Aktivität ist wichtig. Belgische Tervurens gedeihen bei Aufgaben und genießen Gehorsamstraining, Fährtenarbeit, Hüten oder Agility-Übungen.
Hauptprobleme: Hüftdysplasie
Nebenprobleme: Ellbogendysplasie, Epilepsie
Gelegentlich: Augenkrankheiten, Hautallergien
Empfohlene Untersuchungen: Hüfte, Ellbogen, Augen
Lebenserwartung: 12–14 Jahre
Belgische Tervurens haben eine lange Geschichte als vielseitige Arbeitshunde, geschätzt für Intelligenz und Anpassungsfähigkeit. Weltweit haben sie in Polizei, Militär und Familien hervorragend abgeschnitten und zeigen ihre vielseitigen Fähigkeiten und Loyalität.

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