Der Berger Picard stammt aus der französischen Region Picardie und zählt zu den ältesten französischen Hütehunderassen.
Nach den beiden Weltkriegen war die Rasse beinahe ausgestorben, konnte jedoch durch gezielte Zuchtprogramme erhalten werden. Traditionell wurde sie zum Hüten von Schafen und Rindern eingesetzt und zeichnet sich durch Ausdauer, Intelligenz und Arbeitsfreude aus.
Energielevel
Natürliche Energie und Lebhaftigkeit.
Bewegungsbedarf
Erforderliche körperliche Aktivität für die Gesundheit.
Verspieltheit
Bereitschaft zu Spiel und Beschäftigung.
Zuneigungsniveau
Neigung, Zuneigung gegenüber Menschen zu zeigen.
Hundefreundlichkeit
Freundlichkeit gegenüber anderen Hunden.
Tierfreundlichkeit
Umgang mit anderen Tieren.
Fremdenfreundlichkeit
Reaktion auf unbekannte Menschen.
Trainierbarkeit
Leichtigkeit des Trainings und Lernens.
Wachsamkeit
Aufmerksamkeit und Reaktionsbereitschaft.
Stimmfreudigkeit
Tendenz zu Bellen, Miauen oder Rufen.
Pflegeaufwand
Regelmäßiger Aufwand für die Pflege.
Hitzeempfindlichkeit
Empfindlichkeit gegenüber hohen Temperaturen.
Kältetoleranz
Widerstandsfähigkeit gegen Kälte.
Die aufrecht stehenden Ohren und die mandelförmigen, aufmerksamen Augen verleihen ihm einen stets wachsamen Ausdruck. Der Körperbau ist kräftig und leicht rechteckig – ideal für die Arbeit als Hütehund.
Dank seiner hohen Ausdauer und Beweglichkeit eignet er sich hervorragend für Hundesportarten wie Agility, Obedience und Hütearbeit.
Mit ihrem ausgeprägten Hütetrieb fühlt sich der Berger Picard besonders wohl, wenn er Aufgaben und geistige Herausforderungen erhält.
Er benötigt viel tägliche Bewegung und mentale Auslastung, etwa durch lange Spaziergänge, Laufen, Training oder interaktive Spiele.
Gelegentliche Probleme: Augenerkrankungen
Selten: Herzerkrankungen
Empfohlene Untersuchungen: Hüfte, Augen
Lebenserwartung: 12–15 Jahre
Seine natürliche Ausstrahlung, Intelligenz und Treue sichern ihm einen festen Platz unter den geschätzten europäischen Arbeitshunderassen.