Der Bichon Frisé stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und geht auf kleine Wasserhundtypen zurück.
Besonders in Frankreich und Spanien erfreute sich die Rasse großer Beliebtheit beim Adel und entwickelte sich zu einem klassischen Gesellschaftshund. Aufgrund seines freundlichen Wesens begleitete er auch Seeleute und verbreitete sich so weltweit.
Energielevel
Natürliche Energie und Lebhaftigkeit.
Bewegungsbedarf
Erforderliche körperliche Aktivität für die Gesundheit.
Verspieltheit
Bereitschaft zu Spiel und Beschäftigung.
Zuneigungsniveau
Neigung, Zuneigung gegenüber Menschen zu zeigen.
Hundefreundlichkeit
Freundlichkeit gegenüber anderen Hunden.
Tierfreundlichkeit
Umgang mit anderen Tieren.
Fremdenfreundlichkeit
Reaktion auf unbekannte Menschen.
Trainierbarkeit
Leichtigkeit des Trainings und Lernens.
Wachsamkeit
Aufmerksamkeit und Reaktionsbereitschaft.
Stimmfreudigkeit
Tendenz zu Bellen, Miauen oder Rufen.
Pflegeaufwand
Regelmäßiger Aufwand für die Pflege.
Hitzeempfindlichkeit
Empfindlichkeit gegenüber hohen Temperaturen.
Kältetoleranz
Widerstandsfähigkeit gegen Kälte.
Charakteristisch für den Bichon Frisé ist sein dichtes, weiches, weißes Lockenfell, das ihm ein wolkenartiges Erscheinungsbild verleiht.
Mit einer Schulterhöhe von etwa 23–30 cm besitzt er einen kompakten, dennoch stabilen Körperbau.
Die dunklen, runden Augen und die schwarze Nase verleihen ihm einen wachen, freundlichen Ausdruck. Um das Fell gesund zu halten, ist regelmäßige Pflege unerlässlich.
Trotz seiner geringen Größe ist der Bichon Frisé lebhaft und bewegungsfreudig.
Er genießt Spielzeiten, kurze Laufeinheiten und geistige Beschäftigung.
Moderate tägliche Bewegung reicht aus, um ihn körperlich und mental auszugleichen.
Der Bichon Frisé gilt als fröhlich, anhänglich und ausgesprochen sozial.
Er baut eine enge Bindung zu seiner Familie auf und kommt in der Regel gut mit Kindern sowie anderen Haustieren zurecht.
Seine Intelligenz und Lernfreude machen ihn gut trainierbar, insbesondere bei positiver Verstärkung.
Obwohl der Bichon Frisé oft als allergikerfreundlich bezeichnet wird, ist die Fellpflege anspruchsvoll.
Regelmäßiges Bürsten sowie professionelles Trimmen sind notwendig.
Zudem benötigt er ausreichend geistige Anregung und soziale Interaktion, um Verhaltensproblemen vorzubeugen.
Gelegentliche Probleme: Patellaluxation, Hüftdysplasie
Selten: Blasensteine, Ohrenentzündungen
Empfohlene Untersuchungen: Knie, Hüfte, Zahnstatus
Lebenserwartung: 14–15 Jahre