Der Boerboel, auch als südafrikanischer Mastiff bekannt, wurde gezüchtet, um abgelegene Farmen und Familien zu schützen. Seine Vorfahren stammen von mastiffartigen Hunden ab, die von niederländischen, französischen und britischen Siedlern nach Südafrika gebracht wurden.
Die Rasse wurde gezielt an raue Umweltbedingungen, große Distanzen und potenzielle Bedrohungen angepasst und zeichnet sich durch Eigenständigkeit und hohe Wachsamkeit aus.
Energielevel
Natürliche Energie und Lebhaftigkeit.
Bewegungsbedarf
Erforderliche körperliche Aktivität für die Gesundheit.
Verspieltheit
Bereitschaft zu Spiel und Beschäftigung.
Zuneigungsniveau
Neigung, Zuneigung gegenüber Menschen zu zeigen.
Hundefreundlichkeit
Freundlichkeit gegenüber anderen Hunden.
Tierfreundlichkeit
Umgang mit anderen Tieren.
Fremdenfreundlichkeit
Reaktion auf unbekannte Menschen.
Trainierbarkeit
Leichtigkeit des Trainings und Lernens.
Wachsamkeit
Aufmerksamkeit und Reaktionsbereitschaft.
Stimmfreudigkeit
Tendenz zu Bellen, Miauen oder Rufen.
Pflegeaufwand
Regelmäßiger Aufwand für die Pflege.
Hitzeempfindlichkeit
Empfindlichkeit gegenüber hohen Temperaturen.
Kältetoleranz
Widerstandsfähigkeit gegen Kälte.
Der Boerboel ist bekannt für seinen starken Schutzinstinkt und seine tiefe Familienbindung. Bei richtiger Führung zeigt er ein ruhiges, selbstsicheres und stabiles Wesen.
Fremden gegenüber ist er meist reserviert bis misstrauisch, weshalb frühe Sozialisierung und konsequente Erziehung unerlässlich sind. Die Rasse eignet sich besonders für erfahrene Hundehalter.
Regelmäßige Bewegung und geistige Auslastung sind wichtig. Die Fellpflege ist unkompliziert und beschränkt sich auf gelegentliches Bürsten.
Aufgrund seiner Größe, Kraft und Dominanz ist der Boerboel nicht für Anfänger geeignet. Klare Regeln und souveräne Führung sind entscheidend.
Gelegentliche Probleme: Herzerkrankungen
Selten: Ektropium, Entropium
Empfohlene Untersuchungen: Hüfte, Ellbogen, Herz, Augen
Lebenserwartung: 9–12 Jahre