Pekingese

Der Pekingese, benannt nach der chinesischen Hauptstadt Peking, ist eine antike Rasse mit einer über 2000-jährigen Geschichte. Diese Hunde wurden als Begleiter der chinesischen Kaiser gezüchtet und oft am kaiserlichen Hof gesehen. Bekannt für ihre löwenähnliche Mähne und ihr würdiges Auftreten, sind Pekingesen seit langem Symbole für Adel und Eleganz.

Energielevel

Natürliche Energie und Lebhaftigkeit.

Bewegungsbedarf

Erforderliche körperliche Aktivität für die Gesundheit.

Verspieltheit

Bereitschaft zu Spiel und Beschäftigung.

Zuneigungsniveau

Neigung, Zuneigung gegenüber Menschen zu zeigen.

Hundefreundlichkeit

Freundlichkeit gegenüber anderen Hunden.

Tierfreundlichkeit

Umgang mit anderen Tieren.

Fremdenfreundlichkeit

Reaktion auf unbekannte Menschen.

Trainierbarkeit

Leichtigkeit des Trainings und Lernens.

Wachsamkeit

Aufmerksamkeit und Reaktionsbereitschaft.

Stimmfreudigkeit

Tendenz zu Bellen, Miauen oder Rufen.

Pflegeaufwand

Regelmäßiger Aufwand für die Pflege.

Hitzeempfindlichkeit

Empfindlichkeit gegenüber hohen Temperaturen.

Kältetoleranz

Widerstandsfähigkeit gegen Kälte.

Pekingesen sind kleine Hunde mit einem einzigartigen, löwenähnlichen Aussehen. Sie haben ein langes, fließendes Doppelfell, das in verschiedenen Farben vorkommt, darunter Gold, Rot, Zobel und Schwarz. Ihre großen, dunklen Augen und kurzen, flachen Gesichter verleihen ihnen ein markantes Aussehen. Pekingesen haben einen kräftigen Körperbau mit breiter Brust und kurzen Beinen. Ihre Schwänze sind gefiedert und werden über den Rücken getragen.
Trotz ihrer geringen Größe sind Pekingesen überraschend robust und können ziemlich agil sein. Sie genießen kurze Spaziergänge und Spielzeit, sind aber generell Hunde mit niedrigem Energielevel. Ihre kompakte Größe macht sie gut geeignet für das Leben in Wohnungen. Aufgrund ihrer flachen Gesichter sind sie jedoch anfällig für Überhitzung, daher sollte Bewegung mit Vorsicht genossen werden, besonders bei heißem Wetter.
Pekingesen sind bekannt für ihre loyale und liebevolle Natur. Sie bilden starke Bindungen zu ihren Familien und sind ausgezeichnete Begleithunde. Sie sind intelligent und können unabhängig sein, manchmal zeigen sie einen starrsinnigen Zug. Pekingesen sind im Allgemeinen ruhig und gut mit Kindern, können aber Fremden und anderen Tieren gegenüber zurückhaltend sein. Eine frühe Sozialisierung ist wichtig, um sicherzustellen, dass sie gut angepasst sind.
Pekingesen benötigen regelmäßige Pflege, um ihr langes Doppelfell zu erhalten. Tägliches Bürsten hilft, Matten und Verwicklungen zu verhindern. Regelmäßiges Baden und Trimmen um die Augen und das Gesicht sind ebenfalls notwendig. Aufgrund ihrer flachen Gesichter neigen Pekingesen zu Atemproblemen, daher ist es wichtig, ihre Atmung zu überwachen, besonders bei heißen und feuchten Bedingungen. Regelmäßige Tierarztbesuche sind entscheidend, um ihre Gesundheit zu überwachen.
Hauptprobleme: Brachyzephales Syndrom, Patellaluxation
Nebensächliche Probleme: Entropium, Expositionskeratopathie-Syndrom
Gelegentlich gesehen: Bandscheibenerkrankung (IVDD)
Empfohlene Tests: Augen, Knie, Atemwege
Lebenserwartung: 12–14 Jahre
Der Pekingese hat eine reiche Geschichte als geschätzter Begleiter der chinesischen Kaiser. Um dem mythischen chinesischen Löwen zu ähneln, wurden sie im kaiserlichen Hof sehr geschätzt. Im Laufe der Zeit hat ihr markantes Aussehen und ihre loyale Natur sie weltweit beliebt gemacht. Heute wird der Pekingese für sein königliches Aussehen, seine liebevolle Natur und sein ruhiges Wesen gefeiert und ist eine beliebte Wahl für Hundefreunde.

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