Shiba Inu

Der Shiba Inu zählt zu den ältesten und kleinsten japanischen Hunderassen und blickt auf eine Geschichte von über 1.000 Jahren zurück. Ursprünglich wurde er für die Jagd auf kleines Wild in bergigen Regionen Japans gezüchtet und wegen seiner Schnelligkeit, Aufmerksamkeit und Ausdauer geschätzt.

Der Name „Shiba Inu“ lässt sich sinngemäß als „Buschholz-Hund“ übersetzen und verweist auf seine Fähigkeit, sich sicher durch dichtes Gelände zu bewegen. Heute ist der Shiba Inu weltweit als charakterstarker Begleithund beliebt.

Energielevel

Natürliche Energie und Lebhaftigkeit.

Bewegungsbedarf

Erforderliche körperliche Aktivität für die Gesundheit.

Verspieltheit

Bereitschaft zu Spiel und Beschäftigung.

Zuneigungsniveau

Neigung, Zuneigung gegenüber Menschen zu zeigen.

Hundefreundlichkeit

Freundlichkeit gegenüber anderen Hunden.

Tierfreundlichkeit

Umgang mit anderen Tieren.

Fremdenfreundlichkeit

Reaktion auf unbekannte Menschen.

Trainierbarkeit

Leichtigkeit des Trainings und Lernens.

Wachsamkeit

Aufmerksamkeit und Reaktionsbereitschaft.

Stimmfreudigkeit

Tendenz zu Bellen, Miauen oder Rufen.

Pflegeaufwand

Regelmäßiger Aufwand für die Pflege.

Hitzeempfindlichkeit

Empfindlichkeit gegenüber hohen Temperaturen.

Kältetoleranz

Widerstandsfähigkeit gegen Kälte.

Der Shiba Inu ist ein kompakter, gut proportionierter Hund mit einem unverkennbaren fuchsähnlichen Erscheinungsbild. Er besitzt ein doppeltes Haarkleid mit weicher Unterwolle und festem, geradem Deckhaar.

Typische Fellfarben sind Rot, Sesam, Schwarzloh und Creme. Charakteristisch sind zudem mandelförmige Augen, aufrechte dreieckige Ohren und eine über den Rücken gerollte Rute, die dem Hund einen wachsamen Ausdruck verleihen.

Shiba Inus sind sehr beweglich und energiegeladen. Ihr Gangwerk ist leicht und effizient, was sie ideal für Agility, Gehorsamkeitstraining, Wandern und Laufen macht.

👉 Tägliche Bewegung ist unerlässlich, um körperliche Fitness und geistige Ausgeglichenheit zu fördern. Ein sicher eingezäunter Außenbereich ist besonders vorteilhaft.

Der Shiba Inu gilt als selbstbewusst, mutig und unabhängig. Gegenüber seiner Familie zeigt er sich loyal, Fremden gegenüber jedoch oft reserviert.

Dank seiner hohen Intelligenz lernt er schnell, kann jedoch auch eigensinnig sein. Frühe Sozialisierung und konsequentes, positives Training sind entscheidend für eine harmonische Entwicklung.

Das doppelte Fell des Shiba Inu haart besonders stark während des Fellwechsels. In der Regel genügt wöchentliches Bürsten, während der Wechselzeiten ist tägliche Pflege empfehlenswert.

Weitere Pflegemaßnahmen:

  • Zahnpflege
  • Krallenschneiden
  • Ohrenkontrolle

Eine ausgewogene Ernährung sowie regelmäßige tierärztliche Untersuchungen tragen wesentlich zur Gesundheit bei.

Häufige Erkrankungen: Hüftdysplasie, Patellaluxation
Gelegentlich: Allergien, Augenprobleme
Selten: Schilddrüsenerkrankungen, Herzprobleme
Empfohlene Tests: Hüfte, Knie, Augen
Lebenserwartung: 12–15 Jahre
Vom traditionellen Jagdhund entwickelte sich der Shiba Inu zu einem beliebten Familien- und Begleithund. Seine Unabhängigkeit, Intelligenz und markante Erscheinung machen ihn bis heute zu einer der bekanntesten japanischen Hunderassen weltweit.

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