Der Saint Bernard stammt aus den Schweizer Alpen und wurde von den Mönchen des Klosters Saint Bernard gezüchtet, um Reisende zu retten, die sich in den verschneiten Bergen verirrt hatten. Diese Hunde wurden speziell ausgebildet, um durch ihren ausgezeichneten Geruchssinn und ihre körperliche Stärke im Winter vermisste Personen zu finden.
Der Saint Bernard hat eine lange Geschichte als Rettungshund und ist zu einem nationalen Symbol der Schweiz geworden, das weltweit bekannt und beliebt ist.
Energielevel
Natürliche Energie und Lebhaftigkeit.
Bewegungsbedarf
Erforderliche körperliche Aktivität für die Gesundheit.
Verspieltheit
Bereitschaft zu Spiel und Beschäftigung.
Zuneigungsniveau
Neigung, Zuneigung gegenüber Menschen zu zeigen.
Hundefreundlichkeit
Freundlichkeit gegenüber anderen Hunden.
Tierfreundlichkeit
Umgang mit anderen Tieren.
Fremdenfreundlichkeit
Reaktion auf unbekannte Menschen.
Trainierbarkeit
Leichtigkeit des Trainings und Lernens.
Wachsamkeit
Aufmerksamkeit und Reaktionsbereitschaft.
Stimmfreudigkeit
Tendenz zu Bellen, Miauen oder Rufen.
Pflegeaufwand
Regelmäßiger Aufwand für die Pflege.
Hitzeempfindlichkeit
Empfindlichkeit gegenüber hohen Temperaturen.
Kältetoleranz
Widerstandsfähigkeit gegen Kälte.
Der Saint Bernard ist ein großer Hund, mit einem Gewicht von 60 bis 90 kg bei Rüden und 50 bis 70 kg bei Hündinnen. Die Schulterhöhe liegt in der Regel zwischen 70 und 90 cm. Ihr Fell ist sehr dick und besteht aus einer doppelten Fellschicht: das äußere Fell ist grob, während das darunter liegende Fell weich ist. Häufig sind die Hunde in Weiß mit roten Flecken zu finden, wobei auch dreifarbige Varianten vorkommen.
Der Kopf des Saint Bernards ist groß und breit, die Augen sind tief und ausdrucksstark, und die Ohren hängen herab, was dem Hund einen freundlichen und intelligenten Ausdruck verleiht. Der kräftige Körper und die muskulöse Statur des Hundes zeigen seine immense Stärke.
Obwohl der Saint Bernard einen massiven Körperbau hat, ist er in der Regel von sanftem Wesen und benötigt keine intensiven körperlichen Aktivitäten. Moderate Spaziergänge und leichte Bewegung sind ausreichend, um seine Gesundheit zu erhalten. Trotz seiner Größe bewegt sich der Saint Bernard mit einer gewissen Eleganz.
Er genießt es, sich im Freien aufzuhalten, besonders bei kühlem Wetter. Obwohl er nicht so viel Bewegung benötigt wie einige andere Rassen, ist regelmäßige Bewegung für seine Gesundheit von großer Bedeutung.
Der Saint Bernard ist bekannt für sein freundliches und sanftes Wesen und eignet sich hervorragend als Familienhund. Er ist in der Regel sehr kinderlieb und äußerst loyal gegenüber seinen Familienmitgliedern. Trotz seiner Größe ist der Saint Bernard ein ruhiger Hund, der gerne mit seinen Besitzern interagiert.
Der Saint Bernard ist auch ein ausgezeichneter Arbeitshund, der gerne seinen Besitzer zufriedenstellt. Er ist wachsam und kann als Schutz- oder Wachhund dienen, ohne dabei aggressiv zu wirken. Zudem kommt er in der Regel gut mit anderen Haustieren zurecht.
Der Saint Bernard benötigt regelmäßige Pflege, insbesondere während der Fellwechselphasen. Sein langes Fell sollte regelmäßig gebürstet werden, um Verfilzungen zu vermeiden. Da diese Rasse anfällig für Gelenkprobleme ist, sind regelmäßige Gesundheitsuntersuchungen, moderate Bewegung und eine ausgewogene Ernährung für seine Lebensqualität entscheidend.
Im Allgemeinen ist der Saint Bernard eine gesunde Rasse, kann jedoch an genetischen Erkrankungen wie Hüftdysplasie und Herzerkrankungen leiden, daher sind regelmäßige Gesundheitschecks wichtig.