Rohfütterung beim Hund: Vorteile, Risiken und sichere Umsetzung

Petpetin Redaktion

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Aktualisiert am January 2, 2026
1 Min. Lesezeit

Wenn ein Hund sein Trockenfutter verschmäht, denken viele Halter über Rohfütterung nach. Im Internet reicht die Spannbreite von „natürlich und gesund“ bis „viel zu gefährlich“.

Dieser Artikel bezieht keine emotionale Position, sondern stellt Fakten in den Mittelpunkt. Basierend auf Einschätzungen von Preventive Vet und der Cornell University College of Veterinary Medicine erklären wir Nutzen, Risiken und sichere Vorgehensweisen.


Was bedeutet Rohfütterung?

Rohfütterung bedeutet, Hunden ungegarte tierische Bestandteile zu füttern:

  • Rohes Muskelfleisch
  • Rohe, essbare Knochen
  • Innereien
  • Teilweise Gemüse oder Supplemente

Man unterscheidet:

  • Industriell hergestellte Tiefkühl-Rohkost
  • Selbst zubereitete BARF-Rationen

Warum Halter Rohfütterung attraktiv finden

  • Transparente Zutaten
  • Hohe Akzeptanz bei Hunden
  • Wahrgenommene Verbesserungen von Fell und Verdauung
  • Emotionale Nähe durch Selbstzubereitung

Zentrale Risiken laut Tierärzten

  • Bakterielle Belastung (z. B. Salmonellen)
  • Nährstoffmängel bei falscher Zusammensetzung
  • Verletzungsgefahr durch Knochen
  • Antibiotikaresistente Keime

Fazit

Rohfütterung ist kein natürlicher Selbstläufer, sondern ein anspruchsvolles Ernährungskonzept.
Für die meisten Haushalte bleibt hochwertiges Fertigfutter die sicherere und praktikablere Wahl.


Quellen: Preventive Vet, Cornell University College of Veterinary Medicine

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