Goldfisch

Der Goldfisch stammt ursprünglich aus China und wurde über Jahrhunderte hinweg gezielt gezüchtet. Heute gibt es zahlreiche Varianten wie Schleierschwanz, Ryukin, Teleskopfisch und Oranda. Goldfische sind wegen ihres ruhigen Wesens und ihrer schönen Farben beliebte Aquarienbewohner.

Goldfische haben je nach Zuchtform sehr unterschiedliche Körperformen: von schlanken Einzelschwanz-Typen bis zu rundlichen Doppelschwanztieren. Sie kommen in vielen Farben vor – Rot, Orange, Weiß, Schwarz oder mehrfarbig.
Goldfische sind friedlich, neugierig und schwimmen gerne langsam durch das Becken. Sie sind Kaltwasserfische und fühlen sich in einem breiten Temperaturbereich wohl.

Obwohl Goldfische oft als „pflegeleicht“ gelten, benötigen sie viel Platz, gute Filterung und regelmäßige Wasserwechsel. Sie produzieren viel Abfall und belasten das Wasser stark.

  • Einzelschwänze: mind. 70–80 Liter
  • Doppelschwänze (z. B. Ryukin, Oranda): 40–50 Liter pro Fisch

Goldfische sollten abwechslungsreich gefüttert werden: Goldfischfutter, gefrorene Insektenlarven und Gemüse (z. B. Erbsen, Spinat).

Männchen entwickeln in der Laichzeit weiße Punkte (Laichausschlag) an Kiemendeckeln und Brustflossen. Weibchen sind rundlicher.
Goldfische sind eierlegend und legen hunderte bis tausende Eier ab. Die Elterntiere fressen häufig die Eier, daher ist eine Trennung notwendig.

Goldfische können mit anderen friedlichen Kaltwasserfischen gehalten werden:

  • Kardinalfisch (White Cloud Mountain Minnow)
  • Moderlieschen
  • Einige friedliche Schmerlenarten

Nicht geeignet sind tropische Warmwasserfische.

Goldfische sind domestizierte Zuchtformen und nicht gefährdet. Das Aussetzen in die Natur ist jedoch verboten, da sie Ökosysteme gefährden können.
Goldfische haben ein erstaunliches Gedächtnis von mehreren Monaten und können einfache Tricks lernen, z. B. farbige Formen zu erkennen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie alt wird ein Goldfisch?
In guter Pflege 10–15 Jahre, große Exemplare sogar 20–30 Jahre.

Wie bleibt das Wasser im Aquarium sauber?
Großes Becken, leistungsstarke Filterung, maßvolle Fütterung und wöchentliche Wasserwechsel sind entscheidend.

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