Shih Tzu (Löwenhund)

Der Shih Tzu, oft als Löwenhund bezeichnet, hat seinen Ursprung im alten Tibet und wurde später als königlicher Begleithund am chinesischen Kaiserhof gehalten.
Besonders während der Qing-Dynastie genoss diese Rasse hohes Ansehen. Der Name Shih Tzu bedeutet „Löwe“ und spiegelt sein würdevolles Erscheinungsbild wider.

Energielevel

Natürliche Energie und Lebhaftigkeit.

Bewegungsbedarf

Erforderliche körperliche Aktivität für die Gesundheit.

Verspieltheit

Bereitschaft zu Spiel und Beschäftigung.

Zuneigungsniveau

Neigung, Zuneigung gegenüber Menschen zu zeigen.

Hundefreundlichkeit

Freundlichkeit gegenüber anderen Hunden.

Tierfreundlichkeit

Umgang mit anderen Tieren.

Fremdenfreundlichkeit

Reaktion auf unbekannte Menschen.

Trainierbarkeit

Leichtigkeit des Trainings und Lernens.

Wachsamkeit

Aufmerksamkeit und Reaktionsbereitschaft.

Stimmfreudigkeit

Tendenz zu Bellen, Miauen oder Rufen.

Pflegeaufwand

Regelmäßiger Aufwand für die Pflege.

Hitzeempfindlichkeit

Empfindlichkeit gegenüber hohen Temperaturen.

Kältetoleranz

Widerstandsfähigkeit gegen Kälte.

Der Shih Tzu besitzt ein langes, seidiges und fließendes Fell sowie einen kompakten, gut proportionierten Körperbau.
Seine kurze Schnauze und die großen, ausdrucksstarken Augen verleihen ihm ein freundliches und edles Aussehen.
Um das Fell gesund zu halten, ist regelmäßige Fellpflege unerlässlich.
Trotz seiner geringen Größe bewegt sich der Shih Tzu sicher und lebhaft.
Er bevorzugt kurze Spaziergänge und spielerische Aktivitäten im Haus.
Sein fröhliches Temperament macht ihn zu einem angenehmen Begleiter im Alltag.
Der Shih Tzu ist bekannt für sein anhängliches, freundliches und ausgeglichenes Wesen.
Er sucht aktiv die Nähe zum Menschen und eignet sich hervorragend für Familien, Senioren und das Leben in Wohnungen.
Seine Loyalität und Sanftmut machen ihn zu einem idealen Gesellschaftshund.
Tägliches Bürsten sowie regelmäßige professionelle Pflege sind notwendig, um Verfilzungen zu vermeiden.
Augen- und Gesichtsbereich sollten regelmäßig gereinigt werden, um Reizungen vorzubeugen.
Der Bewegungsbedarf ist moderat, jedoch sind tägliche Beschäftigung und Zuwendung wichtig für sein Wohlbefinden.
Häufige Probleme: Kurzköpfigkeit (Brachyzephalie), Hüftdysplasie
Weitere Risiken: Ohrenentzündungen, Augenerkrankungen
Gelegentlich: Atemprobleme, Zahnprobleme
Empfohlene Untersuchungen: Hüften, Augen, Zähne
Lebenserwartung: 10–16 Jahre
Über Jahrhunderte hinweg wurde der Shih Tzu ausschließlich als königlicher Begleithund gezüchtet.
Erst im 20. Jahrhundert gelangte die Rasse nach Europa und Nordamerika, wo sie aufgrund ihres charmanten Wesens und eleganten Erscheinungsbildes rasch an Beliebtheit gewann.
Heute ist der Shih Tzu weltweit als treuer Familien- und Ausstellungshund geschätzt.

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