Anatolischer Hirtenhund

Der Anatolische Hirtenhund stammt aus der Region Anatolien in der heutigen Türkei und hat eine über 4000 Jahre alte Geschichte. Historisch wurden diese Hunde von Hirten gezüchtet, um Schafherden vor Wölfen und Bären zu schützen. Ihre beeindruckende Größe und ausgeprägten Instinkte machten sie zu unverzichtbaren Beschützern von Vieh und Bauernhöfen.

Energielevel

Natürliche Energie und Lebhaftigkeit.

Bewegungsbedarf

Erforderliche körperliche Aktivität für die Gesundheit.

Verspieltheit

Bereitschaft zu Spiel und Beschäftigung.

Zuneigungsniveau

Neigung, Zuneigung gegenüber Menschen zu zeigen.

Hundefreundlichkeit

Freundlichkeit gegenüber anderen Hunden.

Tierfreundlichkeit

Umgang mit anderen Tieren.

Fremdenfreundlichkeit

Reaktion auf unbekannte Menschen.

Trainierbarkeit

Leichtigkeit des Trainings und Lernens.

Wachsamkeit

Aufmerksamkeit und Reaktionsbereitschaft.

Stimmfreudigkeit

Tendenz zu Bellen, Miauen oder Rufen.

Pflegeaufwand

Regelmäßiger Aufwand für die Pflege.

Hitzeempfindlichkeit

Empfindlichkeit gegenüber hohen Temperaturen.

Kältetoleranz

Widerstandsfähigkeit gegen Kälte.

Gewicht: 80–150 Pfund, muskulöser, kraftvoller Körperbau mit breitem Kopf und starkem Hals. Das Fell reicht von kurz bis mittellang und kommt in Grau, Weiß oder Gestromt vor. Die Augen zeigen Intelligenz und Wachsamkeit.
Trotz ihrer Größe bewegen sich Anatolische Hirtenhunde überraschend agil. Sie besitzen einen würdevollen, gleichmäßigen Gang und können bei Bedarf plötzliche Sprints ausführen und große Territorien stundenlang überwachen.
Die Rasse ist loyal und beschützend gegenüber Familie und Herde. Fremden gegenüber zurückhaltend, zu den Besitzern jedoch ruhig und liebevoll. Aufgrund der ausgeprägten Unabhängigkeit ist eine konsequente Ausbildung durch erfahrene Besitzer notwendig.
Regelmäßige, kräftige Bewegung ist für die physische und mentale Gesundheit erforderlich. Durch das dichte Fell ist regelmäßige Fellpflege, insbesondere während des Fellwechsels, wichtig. Sie gedeihen am besten in Häusern mit großem, sicherem Grundstück, wo sie ihre Schutzaufgaben ausüben können.
Anatolische Hirtenhunde sind im Allgemeinen gesund, können aber anfällig für Hüftdysplasie oder Magendrehung sein. Richtige Ernährung, regelmäßige Tierarztbesuche und ausreichende Bewegung helfen, Risiken zu minimieren. Die Lebensdauer beträgt etwa 11–13 Jahre.
Der Ruf der Rasse als effektiver Wächter wird weltweit gepflegt. Sie sind zunehmend als Familienbeschützer beliebt und werden auch in Naturschutzprojekten eingesetzt, was ihre Anpassungsfähigkeit und Bedeutung in traditionellen und modernen Rollen unterstreicht.

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